Allgemeine Geschäftsbedingungen Techbegleiter Inhaber: Mykyta Molodetskyi Stand: Mai 2026 1. Geltungsbereich Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Techbegleiter, Inhaber Mykyta Molodetskyi, nachfolgend „Auftragnehmer“, und seinen Kunden. Der Auftragnehmer erbringt IT-Dienstleistungen für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sowie für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Dazu gehören insbesondere IT-Betreuung, Beratung, Einrichtung, Wartung, Fehleranalyse, Reparatur, Netzwerk- und Serverbetreuung, Datensicherung, Unterstützung bei Kassensystemen, Remote-Support, Vor-Ort-Service sowie die Beschaffung und Einrichtung von Hard- und Software. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Auftragnehmer diesen ausdrücklich schriftlich zustimmt. ________________________________________ 2. Vertragsschluss Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot des Auftragnehmers annimmt oder der Auftragnehmer mit der Ausführung der beauftragten Leistung beginnt. Angebote des Auftragnehmers sind, sofern nicht anders angegeben, 14 Tage gültig. Kostenschätzungen sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden. Bei kurzfristigen Aufträgen, Notfällen oder kleineren Serviceleistungen kann der Vertrag auch mündlich, telefonisch, per E-Mail, WhatsApp oder durch schlüssiges Verhalten zustande kommen. ________________________________________ 3. Leistungsumfang Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung, der Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung mit dem Kunden. Der Auftragnehmer schuldet bei Dienstleistungen grundsätzlich die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Tätigkeit, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen oder technischen Erfolg, sofern nicht ausdrücklich ein konkretes Werk oder Ergebnis vereinbart wurde. Bei Reparaturen, Fehleranalysen und IT-Störungen kann nicht garantiert werden, dass ein Fehler vollständig behoben werden kann, insbesondere wenn Hardwaredefekte, veraltete Systeme, fehlende Zugangsdaten, Fremdsoftware, Virenbefall oder externe Dienste beteiligt sind. ________________________________________ 4. Mitwirkungspflichten des Kunden Der Kunde stellt sicher, dass alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugangsdaten, Geräte, Softwarelizenzen, Passwörter, Administratorrechte und sonstigen Unterlagen rechtzeitig bereitgestellt werden. Der Kunde ist verpflichtet, vor Beginn der Arbeiten eine aktuelle und vollständige Datensicherung vorzunehmen, sofern nicht ausdrücklich die Datensicherung selbst beauftragt wurde. Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch fehlende Informationen, nicht funktionierende Zugänge, unvollständige Unterlagen oder nicht erfüllte Mitwirkungspflichten entstehen, können zusätzlich berechnet werden. ________________________________________ 5. Termine und Ausführungszeiten Vereinbarte Termine sind verbindlich, sofern sie ausdrücklich als verbindlich bestätigt wurden. Andernfalls handelt es sich um voraussichtliche Termine. Kann ein Termin aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, nicht durchgeführt werden, ist der Auftragnehmer berechtigt, entstandenen Aufwand und Ausfallzeiten angemessen zu berechnen. Bei höherer Gewalt, Krankheit, technischen Störungen, Lieferverzögerungen von Drittanbietern oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen verlängern sich Ausführungsfristen angemessen. ________________________________________ 6. Preise und Abrechnung Es gelten die im Angebot, in der Preisliste oder individuell vereinbarten Preise. Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich Preise gegenüber Unternehmern netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer und gegenüber Verbrauchern inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer. Arbeitszeit wird nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet, sofern kein Pauschalpreis vereinbart wurde. Angefangene Zeiteinheiten können nach der jeweils gültigen Preisliste berechnet werden. Fahrtkosten, Materialkosten, Ersatzteile, Softwarelizenzen, Hardware, Versandkosten und Leistungen Dritter werden zusätzlich berechnet, sofern sie nicht ausdrücklich im Preis enthalten sind. ________________________________________ 7. Zahlungsbedingungen Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, weitere Leistungen bis zum Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten. Bei größeren Projekten, Hardwarebestellungen oder Sonderbeschaffungen kann der Auftragnehmer eine angemessene Anzahlung verlangen. ________________________________________ 8. Hardware, Software und Drittanbieter Werden Hardware, Software, Lizenzen oder sonstige Produkte für den Kunden beschafft, gelten ergänzend die Lizenz-, Garantie- und Nutzungsbedingungen des jeweiligen Herstellers oder Anbieters. Der Auftragnehmer haftet nicht für Lieferverzögerungen, Preisänderungen, Produktänderungen, Sperrungen, Ausfälle oder Leistungsänderungen von Herstellern, Lieferanten, Cloud-Anbietern, Internetanbietern, Mobilfunkanbietern oder sonstigen Drittanbietern. Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt gelieferte Ware Eigentum des Auftragnehmers. ________________________________________ 9. Datensicherung und Datenverlust Der Kunde ist grundsätzlich selbst für eine regelmäßige und vollständige Datensicherung verantwortlich. Beauftragt der Kunde den Auftragnehmer ausdrücklich mit einer Datensicherung, bezieht sich diese nur auf die vereinbarten Daten, Systeme oder Geräte. Eine vollständige Prüfung aller gesicherten Daten erfolgt nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Für Datenverlust haftet der Auftragnehmer nur, soweit der Schaden auch bei ordnungsgemäßer und aktueller Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre. ________________________________________ 10. Remote-Support Remote-Support erfolgt nur mit Zustimmung des Kunden. Der Kunde ist dafür verantwortlich, während der Fernwartung keine vertraulichen oder privaten Inhalte sichtbar zu machen, die für die Leistung nicht erforderlich sind. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Remote-Sitzung abzubrechen, wenn Sicherheitsrisiken, unklare Zugriffsrechte oder technische Hindernisse bestehen. ________________________________________ 11. Gewährleistung Für gelieferte Waren gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Bei Dienstleistungen verpflichtet sich der Auftragnehmer, berechtigte Mängel im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zu prüfen und, soweit möglich, nachzubessern. Ein Mangel liegt nicht vor, wenn Probleme durch unsachgemäße Nutzung, Eingriffe Dritter, fehlende Updates, defekte Hardware, Malware, Fremdsoftware, geänderte Systemeinstellungen oder externe Dienste verursacht werden. ________________________________________ 12. Haftung Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechungen, Datenverlust oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. ________________________________________ 13. Datenschutz und Vertraulichkeit Der Auftragnehmer behandelt alle im Rahmen der Leistungserbringung bekannt gewordenen Informationen vertraulich. Soweit der Auftragnehmer Zugriff auf personenbezogene Daten des Kunden oder dessen Kunden erhält, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzvorschriften und der jeweiligen Beauftragung. Wenn der Auftragnehmer für Geschäftskunden regelmäßig Zugriff auf personenbezogene Daten erhält, kann der Abschluss eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO erforderlich sein. ________________________________________ 14. Widerrufsrecht für Verbraucher Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der separaten Widerrufsbelehrung. Hat der Verbraucher ausdrücklich verlangt, dass der Auftragnehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung beginnt, und wurde die Leistung vollständig erbracht, kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen. Bei teilweiser Leistung kann Wertersatz geschuldet sein. ________________________________________ 15. Kein Widerrufsrecht für Unternehmer Unternehmern wird kein freiwilliges Widerrufsrecht eingeräumt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. ________________________________________ 16. Abnahme bei Werkleistungen Soweit ein konkretes Werk geschuldet ist, zum Beispiel eine bestimmte Installation, Einrichtung oder Konfiguration, erfolgt nach Fertigstellung eine Abnahme durch den Kunden. Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Kunde sie nutzt oder nicht innerhalb einer angemessenen Frist wesentliche Mängel mitteilt. ________________________________________ 17. Kündigung laufender Leistungen Laufende Betreuungs-, Wartungs- oder Serviceverträge können gemäß der individuell vereinbarten Laufzeit und Kündigungsfrist gekündigt werden. Fehlt eine individuelle Regelung, können laufende Verträge mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. ________________________________________ 18. Schlussbestimmungen Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
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